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Top-Trends 2012
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Die IT Top-Trends 2012
1. Tablets und mehr:
User könnten zwischen Geräten mit verschiedenem Formfaktor
wählen, wenn es um Mobile Computing gehe. Gartner rechnet damit, dass bis
2015 die mobile IT-Umgebung aus zwei bis vier intelligenten Clients
bestehen wird, die es zu managen gilt. Dabei sei zu beachten, dass
Mitarbeiter ihre eigenen Tablets und Smartphones auch für die Arbeit
nutzen. Nebst dem B2B-Aspekt gelte es auch den B2C-Aspekt zu
berücksichtigen.
2.
Mobil-zentrische Applikationen und Interfaces: Die User
Interfaces, die man die letzten 20 Jahre verwendet hat, stünden vor einem
Wandel und würden sich in Richtung Mobil-zentrische Interfaces mit
Komponenten wie Touch-, Gesten- oder Sprachsteuerung entwickeln. Dies hat
unter anderem weitreichende Auswirkungen auf die Applikations-Entwicklung.
3.
Kontextuelles und soziales Benutzererlebnis:
Kontext-sensitives Computing wird Informationen über den Nutzer verwenden,
um vorauszusehen, wo die Bedürfnisse des Nutzer zu liegen kommen. Soziale
Informationen werden Einfluss haben auf die Applikations-Entwicklung, die
Interfaces von Appliaktionen oder die Art, den Kunden zu bedienen.
4. Das Internet der Dinge:
Dabei handelt es sich um ein Konzept, das beschreibt, wie das Internet
sich erweitert, indem Endgeräte mit mehr Sensoren und Intelligenz
erweitert werden. Elemente sind hier die erwähnten Sensoren, die in
Endgeräte eingebaut Informationen liefern, aber auch Bilderkennung oder
das Bezahlen via NFC.
5. App-Stores und Marktplätze:
Diese sollen sich auch im Geschäftskundenumfeld vermehrt etablieren und
werden grosse Veränderungen bringen. Bis 2014 werden laut Gartner jährlich
70 Milliarden mobile Apps aus App Stores heruntergeladen.
6.
Next-Generation Analytics: Unter anderem werde die
Entwicklung dahin gehen, dass aus historischen und Real-Time-Datenanalysen
Zukunftsszenarien vorausgesagt werden können und ausserdem mehr und
komplexere Daten – etwa aus Videos – analysiert werden.
7. Big Data: Die Menge
und Komplexität bringe die traditionelle Datenhaltung an ihre Grenzen.
Allein für das Managen des Datenvolumens werde es neue, exotische
Technologien brauchen, so
Gartner.
Erste Ansätze würde man schon heute sehen. In Zukunft werde man nicht alle
benötigten Daten in ein einziges Data Warehouse stecken können, sondern
Daten aus verschiedenen Quellen zusammenziehen müssen.
8. In-Memory-Computing:
Flash-Speicher habe seinen Siegeszug im Consumer-Bereich bereits
angetreten und halte auch im Enterprise-Umfeld grosse Vorteile auf Lager.
Flash-Speicher werde den Weg für In-Memory-Applikationsplattformen öffnen
wie In-Memory-Applikationsserver oder Event-Processing-Plattformen und
2012 oder 2013 Mainstream werden.
9. Extrem stromsparende Server:
Mit Komponenten, die eigentlich für mobile Geräte konzipierte wurden,
können laut
Gartner
bis zu 30 Mal mehr Prozessoren in einen Server gepackt werden. Dies sei
für gewisse Tasks ideal.
10. Cloud Computing: Der
Cloud-Computing-Markt befinde sich 2011 noch in einem frühen Stadium, doch
die Technologie habe das Potential, die Industrie auf lange Zeit stark zu
beeinflussen. Man werde speziell von den grossen Playern wie
Oracle,
IBM
und
SAP
in den kommenden zwei Jahren neue Cloud-Services sehen,
Microsoft sei schon sehr aktiv in
diesem Bereich und der Konkurrenzkampf werde zunehmen.
©
Gartner Group 2012 |
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